In dem Vortrag erfahren Sie alles, was notwendig ist, einen lebendigen Garten trotz der veränderten Klimabedingungen zu erhalten. Die Referentin hat verschiedene Bücher herausgegeben und zeigt in anschaulichen Bildern, wie jede*r kostengünstig und einfach den eigenen Garten nach den Klimawandelstrategien gestalten kann. Zum Abschluss gibt es Gelegenheit zur Diskussion und zum Austausch über die Themen, die angesprochen werden:
Thema Biodiversität:
In Deutschland haben wir knapp 1 Millionen ha Gärten und damit große Flächen für den Klimaschutz und den Erhalt der Biodiversität. Doch nur, wenn Gärten nicht verarmen und nicht im Trend der „Außen-Wohnzimmer“ angelegt werden, wird das Artensterben und die Überhitzung der Flächen nicht sprunghaft ansteigen. Gärten werden immer wichtiger als Biotoptrittsteine. Tiere und Pflanzen brauchen eine Vernetzung von Lebensräumen, um sich zu vermehren und zu überleben.
Zu wenig Niederschläge oder Starkregen:
Viele Probleme bereiten den lebendigen Gärten die veränderten Niederschläge und fehlender Schnee im Winter. Oft mangelt es zur richtigen Zeit an Wasser im Garten. Die Zunahme der Frühjahrstrockenheit ausgerechnet in einem Zeitraum, in dem die Vegetation erwacht und einen hohen Bedarf an Wasser hat, führt zu erheblichen Beeinträchtigungen bei der Pflanzenentwicklung.
Ein weiteres Problem sind die Starkregen, welche zwar hohe Niederschlagsmengen haben, wo das Wasser aber nicht vom trockenen Boden aufgenommen werden kann.
Deshalb ist es für nachhaltigen Gärten wichtig, die richtige Wasserwirtschaft zu betreiben. Hier sollten wir mit nachhaltigen Konzepten Wasser in der Region zu halten. Ressourcen schonend Trinkwasser zu sparen und die Böden als Schwamm für Starkregen zu nutzen, um Überschwemmungen durch Kanalwasser zu vermeiden.
Wasser – ein kostbares Gut:
In unserem Alltag ist sie selbstverständlich – die Versorgung mit Trinkwasser. Doch schon jetzt ist die so wichtige Ressource in vielen Teilen der Welt Mangelware – und die UN warnen vor einer künftig drastisch zunehmenden Knappheit.
Der weltweite Wasserverbrauch hat sich laut dem Bericht in den vergangenen 100 Jahren versechsfacht. Seit den 1980er Jahren nimmt er jährlich um rund ein Prozent zu. Nach Erkenntnissen der UNESCO nimmt gleichzeitig die Kapazität von Stauseen ab – wegen Bevölkerungswachstum, Ablagerung von Sedimenten und Verschmutzung.
Das sind die wichtigsten Argumente, im Garten am besten nicht mit Trinkwasser zu gießen.
Denn es gibt sehr effektive Methoden, Wasser im Garten zu sparen und wunderschöne blühende Gärten zu haben.
Eine Zusammenarbeit der Buchhandlung Villa Herrmann und der Kreisvolkshochschule Groß-Gerau.
Gefördert im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Themenkomplex Energie an hessischen Volkshochschulen: Zukunftsgerechte Energie für alle. Eine Kooperation zwischen der LEA LandesEnergieAgentur Hessen GmbH und dem Hessischen Volkshochschulverband e.V.
Anmeldung unter: Kreisvolkshochschule Groß-Gerau / KVHS Groß-Gerau (kvhsgg.de)
