Kreis Groß-Gerau stellt Klimaanpassungskonzept vor

Kühkopf im Kreis Groß-Gerau

Wie verändert der Klimawandel unser Leben?

Hitze, Trockenheit, Dürre und Starkregen stellen den Kreis Groß-Gerau und seine Kommunen zunehmend vor Herausforderungen. Wie kann sich die Region auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten und Lebensräume sowie Lebensqualität schützen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine Veranstaltung des Fachdienstes Klimaschutz am 6. November von 18 bis 20 Uhr im Georg-Büchner-Saal des Landratsamts Groß-Gerau, Wilhelm-Seipp-Straße 4. Dabei wird das im Juni beschlossene Klimaanpassungskonzept des Kreises vorgestellt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das Konzept zeigt, welche Auswirkungen des Klimawandels bereits heute spürbar sind und welche Maßnahmen die Region für die Zukunft stärken können. Im Mittelpunkt stehen die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten vor Ort. Ein moderierter Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern aus Naturschutz und Forst sowie Schülerinnen und Schülern aus dem Kreisgebiet bringt unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen zusammen.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Wort-Wechsel“ und widmet sich dem Nachhaltigkeitsziel „Leben an Land“ (SDG 15).

„Der Klimawandel ist keine abstrakte Entwicklung, sondern verändert unsere Umwelt und unseren Alltag bereits heute hier in Südhessen. Mit dem Klimaanpassungskonzept wollen wir zeigen, welchen Herausforderungen wir begegnen müssen und vor allem, was wir gemeinsam tun können“, sagt Clara Hemming, Klimaanpassungsmanagerin des Kreises Groß-Gerau.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen, Fragen zu stellen und ihre eigenen Erfahrungen einzubringen.

Anmeldung unter: „Leben an Land“: Vorstellung des Klimaanpassungskonzeptes

Das Projekt ist im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Ursprungsartikel: Kreis stellt Klimaanpassungskonzept vor – KreisGG